Tagungen

Johann Sebastian Bach im Jahre 1746, mit Rätselkanon (Ölgemälde von Elias Gottlob Haußmann aus dem Jahre 1748.

Luther Reloaded. Brauchen wir eine neue Reformation? 

 

In Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen

 

Leitung: Prof. Dr. Friedrich Jaeger

 

Auf verstörende Weise sind wir aktuell mit dem Aufkommen fundamentalistischer Strömungen und damit verbundener Gewaltpotentiale in verschiedenen Weltreligionen unserer Gegenwart konfrontiert. Diese Entwicklungen haben in den islamisch gepräg­ten Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens zwar ihren dramatischsten Ausdruck gefunden, eine Ausbreitung fundamen­talistischer Strömungen lässt sich grundsätzlich aber auch in anderen Religionen – im Christentum, im Buddhismus und im Hinduismus gleichermaßen – beobachten. Ergibt sich angesichts dieser Tendenzen die Möglichkeit und Notwendigkeit einer neuen Reformation? Und wie könnte diese in den einzelnen Religionen beschaffen sein?

 

Veranstaltungsort: Martin Luther Forum Ruhr

 

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten

DO  19.10. und FR  20.10.2017   Martin Luther Forum Ruhr

Reformationen in der Geschichte der Weltreligionen. Die Protestantische Reformation im Religionsvergleich

 

In Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und dem Centrum für Religionswissenschaftliche Studien der Ruhr-Universität Bochum.

 

Mit Unterstützung der Kunststiftung NRW

 

Leitung: Prof. Dr. Friedrich Jaeger, Prof. Dr. Volkhard Krech

 

Das Ziel der Tagung ist es, einen religionsvergleichenden Blick auf das Phänomen der europäischen Reformation zu werfen, um damit den Veranstaltungen zum 500­-jährigen Jubiläum der Protestanti­schen Reformation eine interreligiöse Perspektive beizusteuern. Eine öffentliche Podiumsdiskussion widmet sich über den histori­schen Ansatz der Tagung hinaus der Frage nach den aktuellen Erfordernissen und Möglichkeiten einer Reform der Weltreligionen heute.

 

Veranstaltungsort: Kreuzeskirche

 

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten

Programmflyer zum Download

 

DO  09.02.  und  FR  10.02.2017    Kreuzeskirche

Musikwissenschaftliche Tagung zur h-moll Messe von J.S. Bach

 

In Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste

 

Mit Unterstützung der Kunststiftung NRW

 

Leitung: Prof. Dr. Andreas Jacob

 

Kein religiöses Werk der Musikgeschichte, insbesondere unter den Messvertonungen, ist revolutionärer und überkonfessioneller als Bachs Opus Ultimum, die Messe in h-­moll. Sie zeigt die Umset­zung von Luthers Grundgedanken, dass Musik klingende Predigt, also Auslegung ist. Dieses Werk ist durch eine musikwissenschaft­liche Tagung, auch für interessierte Laien, und ein Konzert (15.10.2017) ein Highlight des Veranstaltungsprogramms.

 

Veranstaltungsort: Kreuzeskirche

 

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten

MI  11.10.  und  DO  12.10.2017    Kreuzeskirche